Brotbackautomat Test – Vergleich der aktuellen Geräte

 

Brotbackautomaten im test

Wer auf der Suche nach einem guten Brotbackautomaten ist, steht in der Regel vor folgenden Fragen:

  • Wie funktionieren solche Geräte?
  • Welche Kriterien zeichnen einen guten Brotbackautomaten aus?
  • Worauf ist beim Kauf zu achten
  • Was kosten brauchbare Geräte
  • Welche Erfahrungswerte oder Testergebnisse gibt es zu den verschiedenen Geräten

Diese Seite gibt Antworten auf alle diese Fragen und liefert eine Marktübersicht inklusive aktueller Testergebnisse.

Top Brotbackautomat

BILD PRODUKT BEWERTUNG BESCHREIBUNG PREIS ANGEBOT
1 De Longhi Pangourmet EOB 2071 De Longhi Pangourmet EOB 2071
Beschreibung € 211,89 *

* inkl. MwSt. | am 30.05.2016 um 7:14 Uhr aktualisiert

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2 Panasonic SD-ZB2502 Panasonic SD-ZB2502
Beschreibung € 205,00 *

* inkl. MwSt. | am 30.05.2016 um 7:58 Uhr aktualisiert

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3 Ariete 131 Metal Line Pane Express TOP Brotbäcker Ariete 131 Metal Line Pane Express
Beschreibung € 101,87 *

* inkl. MwSt. | am 30.05.2016 um 8:42 Uhr aktualisiert

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4 Gastroback Design Brotbackautomat Plus 42820 Gastroback Design Plus 42820
Beschreibung € 97,99 *

* inkl. MwSt. | am 30.05.2016 um 8:41 Uhr aktualisiert

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5 Severin BM 3990 Brotbackautomat Severin BM 3990 Brotbackautomat
Beschreibung € 64,99 *

* inkl. MwSt. | am 30.05.2016 um 8:42 Uhr aktualisiert

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Das eigene Brot backen

Der Trend zum Selbermachen hat seit Langem auch den Bereich der Lebensmittel erreicht. Was für unsere Großeltern noch selbstverständlich war, entdecken heute wieder viele Leute für sich und i

hre Familien: das Einkochen von Früchten, das Herstellen von eigener Marmelade und möglichst das frische Gemüse aus eigenem Anbau. Und noch eine Sache gehört, damals wie heute, fest auf den selbst kreierten Speiseplan: das selbst gebackene Brot.

Trotzdem gibt es einige entscheidende Unterschiede zwischen den Backgewohnheiten unserer Omas und Opas und den heutigen Eigenproduktionen:

  • Für die Menschen früherer Jahre gehörte es fest zum Alltag einen Teil des Lebensunterhaltes durch die Selbstversorgung zu bewältigen, während diese Dinge heute mehr als Lifestyle und Hobby zu verstehen sind. Niemand kocht Marmelade ein, weil es die sonst nirgends zu kaufen gibt, genauso wenig wie die hohen Brotpreise der Hauptgrund für den immer weiter steigenden Anteil an selbst Gebackenem sind.
  • Damals wurde oft aus der Not heraus alles, was irgendwie zu verarbeiten war, zu Brot gebacken. Auch das ist heute anders. Die verfügbaren Nahrungsmittel lassen schier unendliche Vielfalt zu und setzen der Fantasie bei der Erfindung neuer Brotsorten keine Grenzen. Gebacken wird, was lecker ist.
  • Darüber hinaus gibt es eine Gruppe von Menschen, denen das selbst gebackene Brot ein Segen sein dürfte: Menschen, die an Zöliakie erkrankt sind, müssen auf Klebereiweiß, den sogenannten Gluten verzichten. Gluten kommen in Weizen, Hafer und Roggen vor und somit fällt der Verzehr herkömmlicher Backwaren für diese Zielgruppe aus. Frisches Brot gibt es dann nur selbst gebacken mit ausgewählten Zutaten.
  • Und noch einen, vielleicht den Hauptgrund für den neuen Trend, gibt es im Vergleich zu den vergangenen Zeiten. War es damals mühevolle und langwierige Arbeit ein Brot herzustellen, bedient man sich heute modernster Technik: dem Brotbackautomaten.

Das Prinzip des Brotbackautomaten

Wie überall gibt es auch bei den Brotbackautomaten eine große Anzahl unterschiedlicher Geräte mit unterschiedlichen Eigenschaften. Das Prinzip aber ist bei allen Geräten das Gleiche:

  • das Gerät besteht aus einer beheizbaren Backform und einem Knethaken. Bei größeren Geräten kommen auch mal zwei Knethaken zum Einsatz.
  • Nun werden nur noch die Zutaten in die Backform beigegeben. Dabei sollten zuerst die flüssigen wie Wasser oder Milch, dann die zähflüssigen wie Eier oder Ähnliches und zum Schluss die festen Stoffe wie zum Beispiel Mehl zugegeben werden.
  • Bei den festen Stoffen ist noch darauf zu achten, dass man es der Größe nach eingibt. Also zuerst das Mehl, dann die Sonnenblumenkerne.
  • Mittlerweile gibt es auch fertige Backmischungen für das eigene Brot. Gerade um am Anfang seiner Selbst-Bäckerkarriere einige Erfahrungen zu sammeln eine gute und durchaus leckere Alternative.
  • Nun wählt man ein entsprechendes Programm, den Rest macht der Automat.
  • Der Teig wird automatisch gerührt.
  • Der Automat kennt auch abhängig vom gewählten Programm die Gärzeit des Teigs.
  • Die beheizbare Brotform backt nun aus dem aufgegangenen Teig ein fertiges Brot.
  • Die Zeit für den gesamten Vorgang liegt, je nach Gerät, zwischen drei und fünf Stunden. Nicht gerade schnell, aber durch die Automatisierung sehr bequem und einfach.

Wie sieht ein guter Brotbackautomat aus?

Bei allen Gemeinsamkeiten gibt es aber deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Geräten. Zum Beispiel in der Menge des Brotes, das in einem Backvorgang hergestellt werden kann, der Heizleistung, der Backzeit und nicht zuletzt im Stromverbrauch.

Man muss sich also zunächst die Frage stellen was dieses Gerät leisten soll. Um ab und zu mal ein Brot zu backen um am Sonntag die Familie zu erfreuen reicht sicherlich ein einfaches Gerät mit einem Knethaken und einer Brotmenge von 750 bis 1000 Gramm. Dies entspricht den handelsüblichen Broten, die es beim Bäcker zu kaufen gibt. Wer mehr möchte, greift zu Automaten, die nicht nur weit größere Mengen produzieren können, sondern auch die Zutaten selbst mischen. Das Angebot reicht bis zum vollautomatischen Minibackofen, mit dem man auch mal eine Pizza warm machen oder Gemüse auftauen kann.

Ein entscheidendes Kriterium ist auch die Backzeit. Die ist in der Regel mit mehreren Stunden recht lang. Einige Geräte verfügen über eine Schnellbackfunktion, die aber in den Tests nicht so gute Ergebnisse liefert. Ein gutes Brot braucht eben seine Zeit. Interessanter sind da schon die programmierbaren Geräte die sich durch ihre Timerfunktion dazu bringen lassen, Morgens, pünktlich zum Frühstück ein fertiges Brot zu präsentieren.

Die Heizleistung, gemessen in Watt, wird oft mit dem Stromverbrauch verwechselt. Das stimmt nur bedingt. Die Angabe in Watt bezieht sich auf die maximale Leistung. Und hier zieht ein Gerät mit höherer Angabe auch mehr Strom aus dem Netz als ein Gerät mit geringerer Leistung. Ein entscheidendes Kriterium ist dann die Zeit, in der dieser Strom bezogen wird. Interessanterweise sind gerade die Geräte mit höherer Heizleistung am effektivsten. Erst recht wenn sie sich per Programm dazu bringen lassen nicht immer ‚Vollgas‘ zu fahren kommen diese Automaten bei den Tests am besten weg. Diesen Effekt kennt man auch von Spül- oder Waschmaschinen, die ein Energiesparprogramm integriert haben. Dort wird zwar die Laufzeit verlängert, unter dem Strich aber lässt sich so die Energieeffizienz erhöhen. Die Leistung eines brauchbaren Brotbackautomaten sollte zwischen 600 und 1400 Watt liegen.

Der Anschaffungspreis eines guten Brotbackautomaten hängt natürlich von der Leistungsfähigkeit und den Funktionen des jeweiligen Gerätes ab. Es gibt aber ab ca. 50 € aufwärts Einsteigergeräte, die zwar auf jeglichen Komfort verzichten, dabei aber durchaus brauchbare Ergebnisse liefern. Wer tiefer in die Tasche greifen möchte, findet auch jenseits der 200-€-Marke noch Geräte, die dann aber über umfangreiche Programmiermöglichkeiten verfügen. Dort ist dann vom einfachen Brot bis zum selbst kreierten Pizzateig alles möglich.

Brot selber backen liegt voll im Trend.

Wie man sieht, gibt es auch bei den Brotbackautomaten eine weite Spanne von Geräten, die unterschiedliche Ansätze verfolgen. Das Einsteigergerät für das sonntägliche Frühstücksbrot bis zum programmierbaren Allrounder mit professionellem Anspruch für den engagierten Brotbäcker ist alles dabei.

Für das eigene Brot gibt es gute Gründe, die aber heutzutage andere sind als noch zu Großmutters Zeiten. Der Experimentierfreude sind keine Grenzen gesetzt und vor allem: Man weiß, was drin ist.

Der Stromverbrauch der Testgeräte liegt unter denen von herkömmlichen Minibacköfen und erst recht weit unter denen eines Elektroherds. So lohnt sich eine Anschaffung bei regelmäßiger Nutzung, auch wenn besagte Geräte schon im Haus sind.

Der Hauptgrund für die Anschaffung eines solchen Gerätes dürfte aber ein anderer sein: Es macht einfach riesigen Spaß die eigenen Brotsorten zu kreieren und mit immer neuen Zutaten zu experimentieren. Allerdings sollte sich der Anfänger darüber im Klaren sein, dass es dahin ein langer Weg ist und das perfekte Brot aus eigener Kreation ein gewisses Maß an Erfahrung bedarf. Ein teurer Brotbackautomat ist noch kein Garant für ein gutes Backergebniss. Einsteiger sollten in der ersten Zeit vielleicht auf Fertigmischungen zurückgreifen und die Einstellungen und teils komplexen Möglichkeiten der Geräte kennenlernen. Darüber hinaus findet man im Internet unzählige Rezepte für leckere Brote, die dem angehenden Backmeister auf leichte Weise zu guten und teils ausgefallenen Brotmischungen führen.

Nach dieser kurzen Übersicht auf der Seite Brotbackautomat Test bleibt nur noch eines zu wünschen: viel Spaß beim experimentieren und viele leckere Brote!